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Die Hälfte aller HIV-infizierten Menschen lebt in Afrika. Ein Drittel der äthiopischen Bevölkerung ist mit Tuberkulose infiziert. Eine Million Äthiopier sind blind. Aber während in der Schweiz ein Arzt etwa 500 Einwohner betreut, ist in Äthiopien ein Mediziner statistisch für rund 42'500 Menschen zuständig. Und auf dem Land gibt es oft gar keine medizinische Hilfe. Die katastrophale medizinische Versorgung hat zur Folge, dass selbst harmlose Krankheiten häufig tödlich enden. Menschen für Menschen begegnet dieser Misere mit dem Bau von Krankenstationen, Kliniken und Hospitälern sowie intensiven Schulungs- und Fortbildungsprogrammen für Ärzte, Pfleger und Schwestern.
Ausserdem initiierte Menschen für Menschen ein gross angelegtes Anti-HIV- Programm, das nicht nur Infizierte betreut, sondern vor allem die Ursachen für Neuansteckungen bekämpft. Dass in den Projektgebieten eine Million Kondome gratis verteilt wurden, ist nur eine Massnahme. In zahlreichen Kampagnen geht es vor allem darum, das Schweigen über AIDS zu brechen und die Menschen aufzuklären.
Medizinische Projekte
- 86 Gesundheitsstationen
- 7 Polikliniken
- 3 Spitäler
- 27 Krankenwagen
- 43'183 Augenoperationen (Trachoma)
Anti-HIV-Programme
- 122 grosse Aufklärungsveranstaltungen über HIV / Aids
- 290'632 Teilnehmer an Beratung und HIV-Tests
- 11 Beratungsstellen
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