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Ende Oktober 1981 reiste Karlheinz Böhm zum ersten Mal nach Äthiopien und besuchte ein Flüchtlingslager mit etwa 1'500 Halbnomaden des Stammes der Hauiwa in Babile / Ost-Äthiopien. Gemeinsam mit ihnen begann das erste Projekt im ca. 30 km entfernten Erer-Tal, wo die Flüchtlinge in vier neue Dörfern siedeln konnten.
Heute betreibt Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens eine Vielzahl von langfristig angelegten Projekten. Diese schliessen landwirtschaftliche und agro-ökologische Projekte, den Bau von Brunnen, Mädchenwohnheimen und Schulen ebenso ein wie den Ausbau des Gesundheitswesens und immer intensiver auch Ausbildungsprogramme und aufklärende Massnahmen zur Besserstellung der Frauen in der Gesellschaft. Dabei sind über 700 MitarbeiterInnen (darunter nur sehr wenige Europäer) im Einsatz.
In den drei Organisations-Büros in München, Wien und Zürich arbeiten 30 MitarbeiterInnen (Voll- und Teilzeitkräfte). Neben der verantwortungsvollen Aufgabe der Spendenverwaltung planen und koordinieren die Büros die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Über 400 ehrenamtliche MitarbeiterInnen unterstützen die Aktivitäten von Menschen für Menschen zusätzlich. Nur so ist es möglich, mit einem sehr geringen Aufwand für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit ein Maximum an Hilfe für die Menschen in Äthiopien zu erreichen.
Menschen für Menschen bezahlt prinzipiell weder für Zeitungsinserate noch für TV- und Rundfunk-Werbung. Seit 1981 wird das Werbematerial von renommierten Fotografen und Agenturen ehrenamtlich erstellt und von den Medien kostenlos eingesetzt.
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